Music: Linkin Park + Nothing
Mood:










Im Sturm atmet die Seele Freiheit. Durch Wasser und Wind watend, die Kälte durch die Haut absorbierend, die Taubheit der Lippen genießend, lächelnd. Dem Sturm nachfühlen wie er durch die Finger rinnt, sie wild tosend umstreicht. Ihn webend mit Händen und Haaren. Den Kopf hoch erhoben, die Wangen in den Regen gereckt, während vermummte Kapuzen einen mürrisch-versunken umschleichen. Begleitet von blau-schriller Sirenenhektik. Sich über sie aufschwingend. Sturmtanzend. Das Bewusstsein tief einsaugend, dass er soviel älter ist als alle Menschen. Soviel älter als Tiere und Pflanzen. Urgewalt. In wildem Tosen Ruhe gebend. Zeitlos. Lächelnd vortäuschen man selbst wäre das Auge des Sturmes. Und um uns, da tobt die Welt. Durch den Sturm wandeln, als wären wir sein Herr. Als wären wir sein Vertrauter. Mit ihm tanzen, als wäre er der Geliebte. Ihn atmend bis man selbst Sturm wird.
Und heute ist der Himmel näher. Heute ist die Welt nicht mehr so eng. Heute atmet die Seele Freiheit.

Und bei der Heimkehr in backsteinerner Enge erstickend.
10.2.09 17:27


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